Einheitliche Rettungsmittel

Die PIRATEN  NRW setzen sich für eine landesweit einheitliche Ausstattung der Rettungsdienstfahrzeuge (Krankentransportwagen, Rettungswagen, Notarztfahrzeuge) der Kommunen, Hilfsorganisationen (DRK, JUH, ASB, MHD, DLRG) als auch der privatwirtschaftlichen Dienstleister ein. Die Umsetzung der DIN  EN  1789 muss verbindlich durch das Rettungsdienstgesetz NRW vorgeschrieben werden; ebenso Materialausstattungen, die sich aus den Anforderungen der Richtlinien der Fachgesellschaften der Ärzteschaft ergeben. Als Beispiel dient die flächendeckende Einführung des 12-Kanal-EKG auf Rettungswagen. Gleichermaßen muss eine Mindestausstattung an Medikamentengruppen und Wirkstoffen pro Rettungswagen festgelegt werden. Das Ziel ist, einheitliche Mindestausstattungen zu definieren, die erstens eine hohe Qualität der Patientenversorgung garantieren und zweitens das Zusammenwirken unterschiedlicher Rettungsdienste in NRW einfacher gestalten.

Die PIRATEN  NRW setzen sich deswegen für eine NRW-weite einheitliche Ausstattung von Rettungsmitteln ein. Dies beinhaltet die einheitliche Beschreibung der Gerätefähigkeiten in einem Rettungsmittel, die klare Ausstattungsliste von medizinischem Kleinmaterial, als auch einer Wirkstofftabelle von Medikamenten, die auf Rettungswagen als Mindestausstattung mitzuführen sind.