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VRR: Nach dem Notfallknopf nun die totale Überwachung

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Düsseldorf, 10.09.2013
Die Piraten NRW kritisieren die Pläne des Verkehrverbunds Rhein-Ruhr (VRR), wonach alle S-Bahnen und Regionalzüge im Verkehrsverbund bis 2019 mit Überwachungskameras ausgestattet werden sollen. Der VRR verspricht sich davon mehr Sicherheit in den Zügen.
Die Piratenpartei NRW stellt sich vehement gegen die totale Überwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie fordert zunächst eine Bedarfsanalyse, die Daten und Fakten zu konkreten Fällen von Sachbeschädigungen oder angeblicher Gewaltzunahme liefert. So ist es auch in einer Vereinbarung zwischen Datenschützern und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen festgeschrieben, so der Landesdatenschutzbeauftragte.
„Mit dem Ausbau der Videoüberwachung im öffenlichen Personennahverkehr unter dem Vorwand der Sicherheit werden unbescholtene Büger rund um die Uhr und anlasslos überwacht. Kameras, die lediglich aufzeichnen, verhindern keine Straftaten, sie schauen nur zu. Mehr Sicherheit kann durch eine Aufstockung im Bereich des Sicherheitspersonals besser erreicht werden.“, sagt Jens Seipenbusch, Listenkandidat der Piraten NRW [2].
„Fein, dass man demnächst aufzeichnet, wenn ich überfallen werde, aber helfen tut mir das in der Situation überhaupt nicht“ sagt eine regelmäßige Nutzerin der U76 zwischen Düsseldorf und Krefeld dazu. „Ich fühle mich beobachtet, aber keinesfalls sicherer.“