Positionspapier: Aufhebung der Hunderassenliste

Die PIRATEN setzen sich für die Aufhebung des im Landeshundegesetz von Nordrhein-Westfalen implizierten Vorverdachts der Gefährlichkeit bestimmter Hunderassen ein.


Kommentare

5 Kommentare zu Positionspapier: Aufhebung der Hunderassenliste

  1. Marc Startz schrieb am

    Hallo zusammen,

    ich finde auch das man das Landeshundegesetz mal überdenken und nachbesser sollte.
    Ich habe jetzt schon Zeit mehreren Jahren Hunde der Rasse American Staffordshire Terrier und für mich ist dieses Gesetz eine Diskriminierung der Hundehalter u. Ausrottung bestimmte Hunderassen.Hier werden Hunde durch eine Vermutung und ohne jeden Beweis als Gefährlich eingestuft, nur weil sie einer bestimmten Rasse zugeordnet werden.
    Wird die Gefährlichkeit eines Hundes festgestellt , durch Tierarzt, Sachverständiger etc, sollten die Auflagen die im LHundG festgelegt sind voll greifen.Aber nicht durch Vermutungen. Denn die Rassen die im LHundG als Gefährlich eingestuft sind, werden in den USA als Familienhund vermittlet und gehalten. Und nach meiner Erfahrung sind sie das auch. Es liegt nur am Menschen was aus dem Hund wird.
    Ein Hund wird nicht Agressiv geboren er wird Agressiv gemacht und das von uns Menschen.Daher sollte man die Hundehalter zur Verantwortung ziehen. Der Hundehalter sollte, egal welche Hunderasse er hat, über genügend Sachkunde verfügen um einen Hund halten zu dürfen.
    Kann er diese Sachkunde nicht nachweisen darf er auch keinen Hund halten. Denn es kann nicht sein das es Hundehalter gibt,dessen Hund überhaupt nicht hört, aber Leinenpflicht für sie ein Fremdwort ist.

    Mfg
    Startz

    • thorsten.B. schrieb am

      hallo freunde,
      ich werde euch auf, jeden fall aus dem grund wählen,dass ihr die aufhebung der ,unnötigen, rassehundliste anstrebt…nur aus diesem grund habe ich schon 3 freunde(ehrlicherweise 2. davon wegen der aufhebung des killerspielsverbots)überzeugt ,euch zu wählen…ich habe einen stafford,der(wie alle listenhunde) unnötigerweise gewissen auflagen unterlegen ist…ich würde gerne für euch in den wahlkampf ziehen,wenn ihr für diese ideale einsteht!…

    • samsa schrieb am

      Die „Hunderassenliste“ basiert nicht auf der generellen Gefährlichkeit einer Hunderasse, sondern auf deren potentiellen Gefährlichkeit. Und da ist neben der Agressivität auch die „Bißstärke“ ein wesentlicher Faktor. Es macht nämlich einen Unterschied, ob ein kleiner agressiver, schlechterzogener Terrier zuschnappt oder ein Stafford herzhaft zubeißt. Dass die meisten Anlagehunde die ich kenne lieb und gut erzogen sind, steht dem nicht entgegen. Im Gegenteil: der Grund dafür dürfte u.a. darin liegen, dass nicht jeder Hansel einen Hund halten darf. Sicherlich richtig ist aber auch, dass das Problem am anderen Ende der Leine hängt. Ich habe selbst einen richtig großen Hund (>50 kg), der früher auch gerne mal, wenn er schlechte Laune hat, über die Strenge geschlagen hat (beißen hatte er nicht nötig, überrennen reichte völlig). Meine Eignung zur Führung eines solchen Hundes habe ich durch die Beantwortung eines mehr als lächerlichen Fragebogens „nachgewiesen“. Das war’s dann aber auch schon. Halter kleinerer Hunde (> 40 cm, < 20 kg) müssen selbst diesen "Nachweis" nicht erbringen. Einen "Hundeführerschein", der die Sachkunde des Halters sicherstellt, wäre m.E. da sicherlich sinnvoller, als ein "Generalverdacht" gegen bestimmte Hunderassen. Allerdings möchte ich nicht den erbosten kollektiven Aufschrei vieler Hundebesitzer hören, denen man den Nachweis abverlangt, dass sie auch geeignet sind, ihren "Liebling" zu führen. Dann würde es in so manchem Park richtig einsam werden.

      • thorsten.B. schrieb am

        also bis so ein listenhund mal herzhaft zubeisst, muss schon sehr viel passieren,denn gerade,bei diesen hunden ist die hemmschwelle sehr hoch…und diese hunderassenliste ist nix weiter als das ergebnis profilierungsgeiler politiker die den lesern bestimmter klatschhefte gerecht werden wollen!
        ich hab weisgott nichts dagegen diesen sachkundenachweis(den man auch noch bei 3 promille intus bestehen wird)zu machen oder einen wesenstest zu absolvieren(den mein kleiner übrigens mit wehenden fahnen bestanden hat),ich finde dies sogar vernünftig,er sollte aber für alle hunde sowie deren herrchen gelten.
        am meisten stinkt mir,das ich hier, in meiner stadt,das 10 fache(!) an steuern bezahle obwolhl,ich nicht vorbestraft bin,ich den sachkundenachweis so wie den wesenstest erfolgreich bestanden habe und diese armen viecher wegen dieser auflagen,den steuern und nicht zuletzt den klatschmedien(obwohl das ja zum glück schon nachgelassen hat) in den tierheimen regelrecht verotten und „wircklichen“ notfällen dadurch noch einen platz wegnehmen.

        am vernüftigsten wäre ein sachkundenachweis sowie (nach gegebener zeit) ein wesenstest für jeden der sich einen hund anschaffen möchte,das ganze bezahlt aus der hundesteuer und ich denke das wäre für den mensch und (vor allem) für den hund das beste!…aber am wichtigsten ist erstmal,die ungerechtfertigte abschaffung der listenhundgesetze!und deshalb werde ich am 13.mai das erste mal überhaupt die piratenpartei wählen und jeden hundebesitzer und viele in meinem freundes und bekanntenkreis(viele die gar nicht erst wählen gehen würden) davon überzeugen(oder auch bitten) das selbe zu tun!

  2. Ariane schrieb am

    Nun mal ganz ehrlich: In den USA ein Nannyhund, hier ein Hund mit eventl. zu hohem Aggressionsverhalten der zu viel Beißkraft hat?? Was ist mit dem deutschen Schäferhund? Mein Vater hat jahrelang den aktiven Hundesport ( Schutzdienst, Unterordnung etc.) betrieben. Wenn ein Schäferhund zupackt, dann sieht es sicherlich nicht weniger böse für den Menschen aus. Was ist mit einem Dackel? Meiner ( als er noch lebte) biss so ziemlich jeden gleich in die Wade! Jetzt habe ich einen OEB, der seine Begleithundprüfung hat, der soo sensibel mit meinem Baby umgeht, dass ich mich manchmal frage ob er überhaupt weiss, was er ist. Der, der den Hund erzieht, der ist dafür auch verantwortlich! Also weg mit den sog. Rasselisten, und her mit dem Führerschein für angehende Hundehalter! So sollte jeder, der einen Hund halten möchte sich in einer theoretischen Prüfung allem unterziehen, was wichtig ist. Von Haltung und Pflege bis hin zum Umgang mit dem Tier. Nur weil irgendwelche Vollspackos meinen, sie müssten aus lieben Hunden Kampfmaschinen machen, oder aber sie so aussehen lassen ( auch wenn nichts dahinter steckt), sollten die Hunde doch nicht darunter leiden! Diesem Menschen gehört nicht nur der Hund weggenommen, nein, er sollte erstens nie wieder einen Hund egal welcher Rasse halten dürfen, sondern er müsste auch mit einer hohen Strafe dafür büßen müssen. Warum sollen die Tiere immer unter den Fehlern der Menschheit leiden??????

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