Positionspapier: Augsburger Puppenkiste

Die PIRATEN NRW setzen sich für eine komplette Wiederholung aller Augsburger Puppenkisten im öffentlich-rechtlichen TV ein, die ein wertvolles analoges Kulturgut darstellen und zudem pädagogisch wertvoll sind.


Kommentare

38 Kommentare zu Positionspapier: Augsburger Puppenkiste

  1. Holger Rommel schrieb am

    Die wilde 13 mit Jim und Lukas und Emma und dem Scheinriesen und Frau Mahlzahn – die Katze mit Hut oder die Blechdosenkameraden – Robbie, Tobbi und das Fliwatüt und das unvermeidliche Sams – Märchen und und und – ja und alles inner Kiste des Ömchen – was soll ich noch schreiben – Kiste darf nicht sterben und Ömchens Puppen sollen noch Generationen nach mir Kinderaugen zur Freude erstrahlen lassen.

  2. Lukas schrieb am

    Holger, bitte exakt bleiben: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt lief nicht im Rahmen der Augsburger Puppenkiste. 🙂

  3. amarillyon schrieb am

    Ohne die Qualität des „pädagogisch wertvollen Kulturgutes ,Augsburger Puppenkiste‘ — in Frage stellen zu wollen, halte ich persönlich die Idealisierung eigener Kindheitserinnerungen für einen schlechten Ratgeber, wenn es um die Entwicklung einer der Gegenwart adäquaten Mediensozialisierung für Kinder und Heranwachsende geht.

    Richtig erschreckend allerdings ist die in diesem Positionspapier implizierte Haltung gegenüber der Utopie eines von Parteieinflüssen freien öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebotes.

    Wer die Produktionen des Marionettentheaters für essentiell wichtige Bausteine in der Erziehung von Kindern hält, darf gerne gemeinsam mit Heranwachsenden die kostengünstig zu erwerbenden DVD-Editionen schauen —“ daraus aber ein Positionspapier zu entwickeln, dass augenscheinlich massiv in die aus guten Gründen propagierten „staatsferne— des öffentlich-rechtlichen Rundfunk eingreift, halte ich für völlig fehlgeleitet.

  4. Käpt'n Globi schrieb am

    Was ist an den Stücken pädagogisch wertvoll? Es werden ausschließlich wertkonservative Rollenbilder vermittelt.

    • claudia schrieb am

      Also ich lasse mir viel lieber von Wutz erzählen, dass ich hinter den Herd gehöre als von K. Schröder, dass im hiesigen Frauenbild alles paletti ist. 😉 #rpädagogisches_rollenverständnis

    • Dirk schrieb am

      oh Du, Du hast ja soooo recht… lass uns dass doch mal in unserer sozi problemgruppe diskutieren – bei einem Matetee… natürlich nur ökologisch einwandfrei produziert… „GET ALIVE!“

  5. Jörgen schrieb am

    Wenn schon, dann fordere ich aber auch „Hallo Spencer“ und „My little Pony“ im Vorabendprogramm der ARD!

  6. Hans Söllner schrieb am

    Soso, Eingriffe einer Partei in die Autonomie der Sendeanstalten.
    Sind die Piraten nicht eigentlich gegen sowas?

    Augsburger Puppenkiste ist ja schön, aber schaut mal was dahinter steckt.

  7. Sascha Boerger schrieb am

    Ich muss auch mal wieder anfangen Positionspapiere zu schreiben … PS: Wo bekommt ihr das Zeug, das ihr (morgens) raucht? ^^

  8. Dirk schrieb am

    … ich bin auch dafür… und ich pfeif auf die pychoargumente und die verknöcherten sozialkritschen Gegenargumente! Ich will in die Mupfel! Einfach mal geniessen.. und allemal besser als Flipper, Skippy und Fury!!!

  9. Holger Rommel schrieb am

    Mupfel ist ein gutes Stichwort, wie konnte ich nur das Urmeli vergessen. und ja RTudF ist keine direkte Produktion der AP, dennoch waren die mit dabei zusammen mit dem netten Herren von Sendung mit der Maus, ihr wisst wen ich meine. Ob die AP pädagogisch sinnvoll ist, ist mir egal, weder möchte ich meine Kindheitserinnerungen einer neuen Generation aufdozieren. Nur wenn wir in uns reinhorchen, gibt es wenig gute Geschichten und die AP gehört zu den Guten, oder?

  10. Dietmar Schulz schrieb am

    Als Mitinitiator des Antrags, der aus einer kreativen Laune und einem guten, tiefsinnigen Gespräch resultierte, wünsche ich allen Kritikern und insbesondere ihren etwa vorhandenen Kindern viel Freude, wenn die Augsburger Puppenkisten demnächst wiederholt werden 😉

  11. Kebap schrieb am

    Jetzt nicht aufhören. Es gibt noch viel mehr funkelnde Sterne am analogen Himmel, denen man wieder mehr Aufmerksamkeit schenken könnte: Löwenzahn, usw. Kann mal jemand ein Pad eröffnen? ^^

  12. Sabine schrieb am

    Die Infantilisierung von Teilen der Piratenpartei ist lächerlich.Je heftiger die Machtorgane Kindheit zu einer behandlungsbedürftigen Krankheit pervertieren,umso mehr geben sich Erwachsene der ritualisierten Beschwörung der Kindheit hin.Ich würde mir wünschen,die Piraten würden sich,statt zu flauschen und mit Ponies zu spielen,ernsthaft um das Thema Kindheit und Bildung kümmern statt die Infantilisierung noch voran zu treiben.Neil Postman lässt grüssen.
    Mein Eindruck : hier spricht eine satte,gelangweilte Generation,die gerne Nabelschau betreibt,aber nichts an grundlegenden Strukturen ändern will.Ich vermisse Gesellschaftskritik und befürchte,daß zugunsten der heterogenen Zustandsbilder eine weich gespülte Liberalität Einzug hält,um in der Politik Fuss zu fassen.Das Posten-und Pöstchengeschacher kann man ja bereits zur Genüge verfolgen.Davon haben wir schon genug.

    • Raphael schrieb am

      Da halte ich dagegen. In meinen Augen sind die Piraten momentan die einzige Partei, die sich traut, Visionen zu haben und sie laut auszusprechen, ohne eine neue Idee dabei jedesmal sofort wegen irgendeines Finanzierungsvorbehalts wegzuwischen.
      Hast du das Bildungsprogramm der NRW-Piraten gelesen? Wenn nicht, dann: Dringende Empfehlung! 😉 Wenn das keine absolut grundlegende Neugestaltung des Bildungssystems sein soll, dann weiß ich auch nicht.

  13. Rollo schrieb am

    Na dann bitte auch Captain Future, Mein Onkel vom Mars, zugeschaut – mitgebaut und vieles andere.
    Wenn de Kindern von heute das zu lahm ist, sollte vielleicht mal ein Retrosender für Erwachsene geschaffen werden. Einer der nicht immer dieses überdrehte Schreikindzeugs zeigt. Vergleicht mal die Entenhausen-comics von heute mit Exemplaren, die heute 30 Jahre oder noch älter sind! Als ob ADHS zum Systemprogramm geworden wäre…

  14. Reiner schrieb am

    Es liegt nur daran das unsere Kidis, so heftig mit diesem hysterischen Commerzscheiss zu geballert
    und gedrönnt werden und gute Unterhaltung nicht mehr kennen.
    ADHS ist künstlich und hausgemacht, jeder Hund und jeder Katze hat mehr Auslauf, spielen auf grosser Fläche gibts vielleicht noch auf dem Land, komisch da gibts auch weniger ADHS-Kinder.
    Lernen muß schnell gehen, essen noch schneller am besten Frass von Dummburger.
    Spielen, das fällt aus wegen dummheit, also wird dem Kind irgend ein Plastikscheiss in die Hand gedrückt
    und die Idiotenlaterne eingeschaltet, so kann sich Papa um dem Furzball kümmern und Mama hat nun Zeit für WKW und Fressenheft.

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