Podiumsdiskussion Bedingungsloses Grundeinkommen #BGEJetztPunkt

Die Piratenfraktion NRW setzt sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) ein. Bei einer Podiumsdiskussion diskutieren wir das BGE in einer spannenden Runde.

MONIKA PIEPER - FOTO ANKE KNIPSCHILD - CC BY SA Moni2 - BLOG

Podiumsdiskussion
Bedingungsloses Grundeinkommen

1. März 2016
Villa Horion, Johannes Rau Platz, 40213 Düsseldorf
Einlass: 17:30 / Beginn: 18 Uhr / Ende: 20:30 Uhr
Anschließend Get together im KIT, Mannesmannufer 1b (an der Kniebrücke)

Gesprächsteilnehmer:
Prof. Dr. Sascha Liebermann, Alanus Hochschule Bonn
Ronald Blaschke, Netzwerkrat Grundeinkommen
Werner Rätz, Attac
Michael Fielsch, Initiative BGE-Lobby
Moderation: Monika Pieper MdL

Wir freuen uns auf interessierte Besucher! Jeder ist herzlich eingeladen, weitere Aktivisten und Interessierte mitzubringen.

Anmeldung, bitte mit Angabe der Personenzahl per Email: bge@piratenfraktion-nrw.de

Freundliche Grüße
Jens Ofiera
Piratenfraktion im Landtag NRW


Kommentare

2 Kommentare zu Podiumsdiskussion Bedingungsloses Grundeinkommen #BGEJetztPunkt

  1. CarpeTempus schrieb am

    Ich hätte erwartet, dass das Thema Industrie 4.0 angesprochen wird (taucht im Video an keiner Stelle auf), denn das wird uns zum Nachdenken bringen, wenn wir plötzlich 30% Arbeitslosigkeit und mehr haben. Stattdessen kommen leider nur viele ideologische Argumente, die wirtschaftlich Konservative nicht über zeugen werden. Schade, da hatte ich von den Piraten mehr visionäres Denken erwartet. Bitte kurz das anschauen: „Humans Need Not Apply“ –
    https://youtu.be/7Pq-S557XQU

  2. »Ob BGE und Digitalisierung überhaupt miteinander verknüpft werden sollten, ist eine andere Frage, die allerdings von grundsätzlicher Bedeutung ist. In vielen Äußerungen von verschiedener Seite, die in letzter Zeit zu vernehmen waren, wird das BGE für notwendig erachtet, weil die Digitalisierung die genannten Folgen haben werde. Dieses Argument folgt derselben Logik wie dasjenige, das ein BGE für notwendig erachtet, weil das Arbeitsvolumen stetig abnehme und es nicht mehr genügend Erwerbsarbeitsplätze geben werde. Auch für dieses Argument galt, was für das Digitalisierungsargument gilt: Wer diesen Zusammenhang herstellt, betrachtet das BGE zuallererst als Reparaturmaßnahme, es wird zur Kompensation eines Verlusts an Einkommensplätzen erklärt. Das soll nicht heißen, dass ein BGE das nicht leisten könnte, das könnte es sehr wohl. Doch strenggenommen sind es zwei unterschiedliche Begründungsstränge, ob das BGE als kompensatorische Leistung verstanden wird oder als eigenständnige Einkommensquelle, die aus der demokratischen Verfasstheit unseres Landes herzuleiten wäre. Im ersten Fall müsste das BGE dann wieder aufgehoben werden, wenn der Grund der Reparatur wegfiele, der Arbeitsmarkt wieder entspannt wäre. Wir wissen nicht ob, das je der Fall sein wird, aber auf diese Konsequenz läuft die erste Begründung hinaus. Die zweite hingegen ist davon ganz unabhängig und stellt das BGE damit auf ein anders Fundament als die erste. Die Herleitung über die Demokratie führt zu anderen Schlussfolgerungen und stärkt weitere Zusammenhänge, insofern ist sie die viel stärkere und zu unserem Lebensgefüge besser passende. Über Digitalisierung würden wir entsprechend ganz anders diskutieren, wenn wir sie aus dem Zusammenhang der Entwicklung am Arbeitsmarkt lösen würden. Mit einem BGE wäre das ganz einfach.«

    Quelle: http://blog.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/2016/02/18/das-bge-und-die-industrie-von-morgen/

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