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Starkregen und Flutkatastrophe – NRW war nicht gut vorbereitet

+++ Einsatzkräfte vor Ort leisten Gewaltiges +++ Wiederaufbau der Infrastruktur hat höchste Priorität +++ Katastrophenschutz muss gestärkt werden +++

Der Landesvorsitzende der PIRATEN NRW Frank Herrmann beschreibt die Lage nach der Flutkatastrophe:

„Das Ausmaß der Zerstörung in den betroffenen Regionen ist kaum in Worte zu fassen. Seit Tagen kämpfen Menschen vor Ort mit den Folgen der Flut, die über sie herreingebrochen ist. Über 150 Menschen hat das Wasser im Westen Deutschlands in den Tod gerissen. Wir betrauern jeden Einzelnen von ihnen und möchten den Angehörigen unser aufrichtiges Mitgefühl ausdrücken. Noch immer gibt es Menschen, die vermisst werden oder aus ihren Häusern evakuiert werden müssen. Wir möchten den Rettungskräften, aber auch den freiwilligen Helfern vor Ort danken, die Gewaltiges leisten und so wertvoll sind für die Menschen in Not. Die Katastrophe ist ein deutliches Zeichen, dass es für Massnahmen gegen den Klimawandel keinen Aufschub und keine Ausreden mehr geben darf!“

Daniel Jäger, Generalsekretär der Piratenpartei NRW ergänzt:

„Der Katastrophenschutz muss an die Realität angepasst werden, denn dass eine Warn-App nicht warnen kann, wenn die Netzwerkinfrastruktur ausfällt, muss auch der Landesregierung klar sein. Es darf jedoch nicht sein, dass Menschen nicht von lebensrettenden Informationen oder Warnungen erreicht werden. Daher erwarten wir, dass die Sirenen-Systeme endlich wieder aufgebaut werden, so wie es dem Landtag schon mehrfach zugesagt wurde. Dass hier seit der Pleite beim letzten landesweiten ‚Warntag‘ nichts passiert ist, ist ein Trauerspiel.“