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PIRATEN drängen auf schnelle Verbesserungen bei der Integration geflüchteter Kinder

+++ Jahrelange Versäumnisse bei der Integration Geflüchteter müssen in den Fokus rücken +++ PIRATEN fordern kostenfreie Deutschkurse und Verstärkung des Personalschlüssels des pädagogischen und schulpsychologischen Personals +++ Bedingungslose Bildung, die alle Menschen mit einschließt +++

Besonders Kinder leiden in Kriegen und auf der Flucht, das sehen wir auch aktuell wieder bei den ukrainischen Kindern, welche nun als Geflüchtete zu uns nach Deutschland kommen. Belastet durch auseinandergerissene Familien, traumatische Erfahrungen aufgrund der miterlebten Zerstörung und Gewalt finden sie Zuflucht in einem Land, dessen Sprache sie nicht sprechen. Damit ist es sehr schwer, im Alltag der deutschen Schulen anzukommen. Unabhängig von der aktuellen Situation streben PIRATEN in Ihrem Wahlprogramm die kostenfreie Weiterbildung in Sprachkursen bis B1 sowie bei Studierenden bis hin zu C1 für eine bessere Integration aller in Deutschland angekommenen Geflüchteten an.

„Wir PIRATEN fordern schon lange, dass es endlich für Geflüchtete leichter gemacht wird, hier Fuß zu fassen. Dass Sprachkurse immer noch mit Kosten und auch bürokratisch mit sehr viel Aufwand verbunden sind, ist eine absolute Blamage für das Bildungsland Deutschland und zeigt, wie wichtig unsere Forderung nach bedingungsloser Bildung ist. Grenzenlose Bildung beginnt mit Vereinfachung der Kommunikation und daran darf es nicht scheitern,“

so Wilk Spieker, Landesvorsitzender der PIRATEN NRW und Listenkandidat zur Landtagswahl 2022.

Ebenso muss auch dafür Sorge getragen werden, dass Fluchterlebnisse und Folgen wie Kriegstraumata professionell aufgearbeitet werden. Hierzu fordern wir mit Nachdruck wie auch schon bei dem öffentlichen Brief von #WirWerdenLaut eine Verstärkung des Personalschlüssels des pädagogischen und schulpsychologischen Personals.

„Wir haben auch an deutschen Schulen immer noch viel zu wenig Empathie gegenüber Geflüchteten. Dazu braucht es sowohl Medienkompetenz, als auch eine geschichtliche Weiterbildung durch Erinnerungskultur und damit verbundener politischer Bildung. Ebenso müssen wir Geflüchteten einen sicheren Raum bieten, ihr Erlebtes zu verarbeiten. Lehrende können Traumataanzeichen deuten, aber diagnostizieren sollten weiterhin nur Experten. Den jetzigen Personalmangel gilt es schnellstmöglich auszugleichen,“

erklärt Sven Bechen, zweiter Vorsitzender der Jungen Piraten und Landeslistenkandidat der PIRATEN Nordrhein-Westfalen.

Gar nicht so überraschend können wir von Ukrainern aber auch noch jede Menge lernen. Die meisten ukrainischen Lernenden und Lehrenden beherrschen das Distanzlernen in digitaler Form sehr gut, haben landesweite Online-Lernportale und sind unserer digitalen Trägheit im Bereich Schule weit voraus.

„Den Distanzunterricht selbst bestimmend in Deutschland zu ermöglichen, versuchen PIRATEN seit 2011 zu etablieren. Der Einsatz von lizenzfreier Software und die Streambarkeit des Unterrichts sind uns besonders wichtig. Hierbei muss die Präsenzpflicht als ein Relikt aus der Kaiserzeit endlich durch eine Bildungspflicht ersetzt werden. Moderne Konzepte wie das 4-K Modell und individuelles Lernen in Co-Education-Spaces, welche sich sowohl gut auf Verkehr als auch auf die Bildung auswirken würden, werden hierzulande leider viel zu sehr vernachlässigt,“

erläutert Jonas Wessel, Landeslistenkandidat der PIRATEN Schleswig-Holstein zur Landtagswahl und Mitglied der AG Bildung.

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