„Bedingungsloses Grundeinkommen: Ein zeitgemäßes Konzept für einen Sozialstaat“

Der Weg zu einem modernen und transparenten Steuer- und Sozialsystem

Die Piratenpartei Wuppertal lädt zu einem Vortrag des Sozialpolitikers und Landtagskandidaten Olaf Wegner über das „Bedingungslose Grundeinkommen“ ein. Der Vortrag findet am 20. April 2012 um 19.00 Uhr in der „LOGE“, Alter Markt 28 in 42275 Wuppertal statt. Der Eintritt ist frei.

„Das heutige Sozialsystem ist auf Grund gesellschaftlicher Veränderungen, des technischen Fortschritts und der starken Zunahme von prekären Arbeitsplatzsituationen nicht mehr zukunftssicher“, sagt der auf Platz 1 der Landesliste gewählte Dr. Joachim Paul. Da ihm dieses Thema besonders wichtig ist, hat er trotz vollen Terminkalenders sein Kommen zugesagt, um Olaf Wegner zu unterstützen. Nach dem Vortrag wird es die Gelegenheit geben, mit Olaf Wegner und Dr. Joachim Paul über das BGE und das vorgestellte Konzept ausführlich zu diskutieren.

Als frische Kraft im Parteiensystem möchte die Piratenpartei einen neuen Weg gehen, bei dem die Sozialsysteme nicht nur ständig repariert, sondern für alle Generationen gerecht gestaltet und an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Auf dem letzten Bundesparteitag der Piratenpartei in Offenbach wurde das Sozialprogramm der Piraten mit der Forderung nach dem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ für alle Bürgerinnen und Bürger erweitert.

Da es sich dabei um einen Systemwechsel handelt, möchten die Piraten den Vorschlag transparent mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren und deren Ideen und Anregungen aufnehmen. Der Referent Olaf Wegner zählt zu den Gründungsmitgliedern und Koordinatoren der Sozialpiraten und begleitet das Thema schon seit vielen Jahren.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Büro unter der Telefonnummer 0202-26149933 oder unter kontakt@piratenpartei-wuppertal.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu den Sozialpiraten und deren Konzept zu einem „Bedingungslosen Grundeinkommen“ erhalten Sie auf der Internetseite http://sozialpiraten.piratenpartei.de


Kommentare

20 Kommentare zu „Bedingungsloses Grundeinkommen: Ein zeitgemäßes Konzept für einen Sozialstaat“

  1. Noch nicht Sozial schrieb am

    Gerade der Link zu dem Ponanda-Modell zeigt, das ganze ist noch nicht Sozial: Wieso lässt man beim Zuverdienst nicht einen Betrag von mind. 400€ unbesteuert?

    • Xy schrieb am

      Hans – 58 : Nun zum Thema BGE. Das setzt eine riesige Verantwortung aller voraus. Das ist ja Geld, das ja irgendwie erarbeitet werden muss. In kürzerer Vergangenheit, sind Missbrauchsfälle aufgedeckt worden, wie zb ; junger Mann, Anfang 20, der vom arbeiten überhaupt nichts hält. : Danke………………………
      -…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall –

      Also von mir aus gibt es da auch noch mehr dieser Art von fällen, aber befor man über jemanden ohne Arbeit sagt, dass er diebstahl an den Arbeitenden Bevölkerungsteil begeht, obwohl die Anzahl der freien Arbeitsplätze geringer ist, als die der Arbeitslosen bzw. Arbeitssuchenden
      (ca.3Mio bzw. ca.2-6Mio), sollte man erst diese Nachfragen bewältigen!! Erst dann kann man einem vorwerfen sich vor der Arbeit drücken zu wollen!!
      Tip, für alle Wirtschaftskraft schaffenden: Alle hart körperlich arbeitenden Arbeiter, sollten in etwa so wie ein 67 Jahre alter Arbeiter ( Kraft und Geschwindigkeit ) arbeiten um selber auch noch mit 75 Jahren arbeiten zu können (75 Jahre = Renteneintrittsalter in 20 Jahren = alternativlos, oder?).
      Es gibt immer alternativen , nur sollte man abwägen welche die SINVOLLERE wäre.

  2. Eso-Vergelter schrieb am

    In der Tat sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben. Dieses muss aber auch finanziert werden können. Zu diesem Zweck muss man den €uro abschaffen. Dann ist Deutschland nicht mehr durch die Griechenlandhilfe belastet. Zudem sollte die Einwanderung stark begrenzt werden. Der Technologismus soll zerstört werden. Es ist z. B. sinnvoll, keine Hochgeschwindigkeitszüge mehr zu bauen. Stattdessen sollte man Bionik fördern.

    • Revolution2012 schrieb am

      Europa ist entstanden, um einen weiteren Weltkrieg zu verhindern. Der Euro muss nicht abgeschafft werden, viel eher müssten Länder wie Griechenland zu ihrer alten Währung zurückgeführt werden.
      Wenn schon so viele Behauptungen, dann will ich auch mal längere Begründungen hören.
      Einwanderung soll stark begrenzt werden? In JEDEM deiner Beträge hört man sowas. Was soll das? Eine Privatkampagne mit prägnanten Botschaften?

      • Eso-Vergelter schrieb am

        Es ist nicht nötig, dass ich hier längere Begründungen schreibe. Die stehen z. B. im Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Sarrazin.
        Immerhin haben Sie erkannt, dass Griechenland zu seiner alten Währung zurück soll. Aber glauben Sie denn wirklich, dass es bei Griechenland bleibt? Jetzt soll doch auch Spanien in großen Schwierigkeiten sein. Am besten ist es, man schafft den €uro ganz ab.

      • Also der ESO Vergelter schreibt viel, sehr viel Unsinn. Aber der Euro ist Geschichte. NRW hat sich doch auf dem Parteitag gegen den ESM ausgesprochen. Ohne ESM wird der Euro zusammenbrechen und höchstens in einem kleinen Kerngebiet (Deutschland, Frankreich) noch bestand haben. Die Folge er wird an Wert zulegen was hier die Arbeitslosigkeit weiter erhöhen und somit die Notwendigkeit eines BGE steigern wird.

      • Eso-Vergelter schrieb am

        @ Gebratener Affe an Vanillesoße
        Das ist genau umgekehrt. Wenn die leistungsschwachen Länder aus der €urozone austreten, wird die Arbeitslosigkeit zurückgehen. Ein BGE soll es aber so oder so geben.

  3. bhayes schrieb am

    Das BGE ist letztlich nichts als verkappter Diebstahl und zwar von den Arbeitenden zu den nicht-Arbeitenden. Alles Gerede und Gefasel kann diesen simplen Sachverhalt letztlich nicht verschleiern.
    Diebstahl wiederum ist eine fundamentale Menschenrechtsverletzung und eine elementare Verletzung der Freiheit. Freiheit ist nämlich die Abwesenheit von Zwang, Diebstahl oder sonstigen negativen Einwirkungen durch andere Menschen.
    Die Piratenpartei täte gut daran, zu klären, ob sie das Stehlen befürwortet und damit die Knechtschaft, den Zwang, die Unterdrückung von Menschen oder ob sie für die Freiheit, für die Menschen, für das Recht, für die Anständigkeit steht.
    Das BGE steht jedenfalls genau für das Gegenteil all dessen, was die Menschheit bisher als gut und gerecht und freiheitlich herausgearbeitet hat.

    • Noel schrieb am

      Und die Finazkrise(Kapitalismuskrise) zeigt doch eindeutig, dass das bisherige Denken und die alten Strukturen, welche die Menschen bisher hatten nichtmehr funktionieren. Es wird keine Vollbeschäftigung geben, Leiharbeit, Aufstocker und Kurzarbeit nimmt zu, die Politik stellt sich taub. Die Mittelklasse sackt weg.

      Das BGE IST die Konsquente weiterführung eines Sozialstaates und die einzige Option um die endlich wieder für soziale gerechtigkeit zusorgen.
      Mal ernsthaft aktuell ist es so, dass arbeiten sich kaum noch lohnt und unter dem „Streben nach Glück“ -Aspekt führt Arbeit häufiger zu Depressionen.
      Wir müssen umdenken und umstrukturieren.
      Arbeit darf nichtmehr der Lebensinhalt eines Menschen seien, denn so wie es jetzt ist werdne viel zuviele zu arbeiten GEZWUNGEN die sie pyschisch ruinieren, durch die schlechte Bezahlung in Schuldenkreise getrieben und kommen so kaum mehr aus dem Strudel heraus.
      Das erschreckende ist der Staat tut garnichts.

      Verzeiehen Sie mir aber die alten Muster von wegen „Arbeit macht Frei“, „Arbeit ist alles“ sind humbuck.

      Das BGE löst immensviele Probleme. und verschafft soziale Grechtigkeit, denn erstmal sind alle gleich, ob Arbeit oder nicht., Alle KÖNNEN leben.
      Und dann findet jeder seine Nische, Firmen müssen sich Bemühen bessere Bedingungen zuerschaffen, die Balance wird wieder hergestellt. Aktuell ist der Arbeiter der geknechtete…..

      BGE schafft Ketten ab.

  4. Markus schrieb am

    Ich finde es toll, dass Ihr den ESM ablehnt (wie es eigentlich jeder deutsche Einwohner mit gesundem Menschenverstand tun würde/müsste) und das ihr das Thema BGE voran treibt.

    Da man das BGE aber nicht unbedingt isoliert betrachten kann, vor allem was die Finanzierung angeht, sollte im gleichen Zug auch eine grundlegende Reform des Geldsystems angestrebt werden. Ich persönlich finde den wissenschaftlichen Ansatz der Wissensmanufaktur () als Basis einer möglichen Umsetzung fantastisch!

    Wenn Ihr dieses Thema ernsthaft angeht und nach außen kommuniziert, dann habt ihr einen großen Stein im Brett, denn im Geldsystem liegt das ganze Übel vergraben!

  5. Markus schrieb am

    Ich finde es toll, dass Ihr den ESM ablehnt (wie es eigentlich jeder deutsche Einwohner mit gesundem Menschenverstand tun würde/müsste) und das ihr das Thema BGE voran treibt.
    Da man das BGE aber nicht unbedingt isoliert betrachten kann, vor allem was die Finanzierung angeht, sollte im gleichen Zug auch eine grundlegende Reform des Geldsystems angestrebt werden. Ich persönlich finde den wissenschaftlichen Ansatz der Wissensmanufaktur (http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b) als Basis einer möglichen Umsetzung fantastisch!
    Wenn Ihr dieses Thema ernsthaft angeht und nach außen kommuniziert, dann habt ihr einen großen Stein im Brett, denn im Geldsystem liegt das ganze Übel vergraben!

  6. Hans - 58 schrieb am

    Wenn es eine Provokation sein sollte, die den meinungsfaulen Fernbedienungsjunkie vom Sofa zu jagen, und ihn entlich wachrüttelt, um sich mal eine eigene Meinung zu machen, ist es euch jetzt mit diesem provokanten Thema gelungen.
    Nun zum Thema. Bedingungsloses Grundeinkommen. Das setzt eine riesige Verantwortung Aller voraus.
    Das ist ja Geld, das ja irgendwie erarbeitet werden muss. In kürzerer Vergangenheit, sind Missbrauchsfälle aufgedeckt worden, wie zb ; junger Mann, Anfang 20, der vom arbeiten überhaupt nichts hält. :“ Danke Deutschland, das Du mich so gut, finanziell unterstützt, warum soll ich arbeiten gehen?
    Da gab es noch ein Fall, in dem es ein Mann schaffte, sich 30 Jahre lang vor der Arbeit zu drücken. So lange hat er es geschafft, auf Kosten anderer zu leben. Zudem. Beide Betroffene erfreuten sich allerbester Gesundheit. Wie soll man das den arbeitenden Menschen vermitteln?
    Ich bin der Meinung, das man natürlich nicht alle über einen Kamm scheren kann.
    Ich bin ja dafür, das allein erziehende Elternteile ihre finanziellen Zuwendungen erhalten sollen,
    oder Menschen, die sich den Rücken kaputtgegearbeitet haben, und deren Gesundheit so stark geschädigt ist, das arbeiten nicht mehr möglich ist, die sollten doch etwas mit Würde behandelt werden, und nicht der Behördenwillkür zum Opfer fallen. Um dieses Projekt zu verwirklichen,
    muss man ganz besonders Sperren einbauen, die einen Missbrauch begünstigen. Dann bin ich damit einverstanden. .

    • Isopod schrieb am

      Um dieses Projekt zu verwirklichen, muss man ganz besonders Sperren einbauen, die einen Missbrauch begünstigen.

      Hä? Meinst du nicht eher andersrum?

      Wie auch immer, ich bin auch der Meinung, dass die BGE-Beführworter viel zu optimistisch sind.

      Natürlich wird man nur mit dem BGE nicht reich und auch nicht hoch angesehen, aber ob diese Gründe ausreichen, damit Leute arbeiten gehen? Sehr viele (die meisten?) Leute hassen defacto ihren Job (weil viele Jobs einfach scheiße sind, aber leider müssen sie trotzdem gemacht werden), daher ist es gar nicht mal unrealistisch, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung lieber auf ein paar hundert/tausend Euro im Monat verzichten würde, wenn er dafür nicht mehr arbeiten gehen muss. Sobald er ein sicheres Dach über dem Kopf, Essen und einen Fernseher hat, sinkt die Bereitschaft des Menschen, etwas für die Verbesserung seiner Lebenssituation zu tun, erheblich. Zumindest bei den meisten. Das ist die traurige Realität.

      Selbst wenn ihr meine Einschätzung für überzogen haltet: Ein Grundeinkommen unbedingt eine Notfallregelung haben, die verhindert, dass ein signifikanter Teil der Leute sich einfach auf die Couch legen, obwohl sie arbeiten könnten. Ein System, das für die Wirtschaft und den Wohlstand so zentral ist, muss „bombensicher“ sein.

      Und das ist das BGE schon per Definition nicht, weil es eben „bedingungslos“ ist. D.h. theoretisch könnten im Worst-Case bis zu 100% der Leute ihren Job kündigen, und die Wirtschaft würde komplett zusammenbrechen —“ das ist nicht akzeptabel. Es muss eine Regelung geben, die solche Szenarien unmöglich macht.

      Im aktuellen Sozialsystem müssen arbeitsfähige Arbeitslose im Gegensatz zum BGE etwa mit Kürzungen rechnen, wenn sie dauerhaft Job-Angebote ablehnen —“ und das ist aus meiner Sicht auch richtig so, denn niemand hat ein Anrecht darauf, sich von anderen durchfüttern zu lassen, während er sich selbst auf die faule Haut legt.

      Ein Grundeinkommen kann ich mir prinzipiell vorstellen, aber ein bedingungsloses lehne ich mit Entschiedenheit ab!

      • elk schrieb am

        „…niemand hat ein Anrecht darauf, sich von anderen durchfüttern zu lassen, während er sich selbst auf die faule Haut legt.“

        Oh doch. Wer z.B. Millionenerbe ist, kann unbehelligt von den Zinsen leben, ohne dass er zur Arbeit gezwungen würde. Und wenn ihm mal langweilig ist, holt er sich ein paar Zeitarbeits-Handwerker ins Haus, die er dann zu seinem Amüsement herumscheuchen kann.

        Ich halte ein BGE für den gegenwärtig besten Lösungsansatz, Lohndumping zu stoppen. Es sollte allerdings nicht aus der Einkommens- und Mehrwertsteuer finanziert werden, sondern komplett als neues Geld geschöpft werden – von einer „Monetativen“.
        http://www.monetative.de/

  7. Schoko Brownie schrieb am

    Die menschenrechtsverletzenden Gesetze (Hartz4, ALG), die die Parteien SPD und GRÜNE verbrochen haben, müssen wieder abgeschafft werden. Dem Bedingungslosen Grundeinkommen liegt der Gedanke zu Grunde, dass Arbeit und Einkommen zu trennen sind. Die Überflussgesellschaft ermöglicht allen Menschen ein Leben in Würde. Nirgendwo auf der Erde darf es arme Menschen geben, auch nicht in Deutschland.

    Das BGE jetzt einführen, das ist eure Aufgabe. Viel Glück!

    PS: Wenn es ihr nicht schafft, schaffen es andere. 😉

  8. Xy schrieb am

    Hans – 58 meinte am Folgendes:
    Nun zum Thema. Bedingungsloses Grundeinkommen. Das setzt eine riesige Verantwortung Aller voraus. Das ist ja Geld, das ja irgendwie erarbeitet werden muss. In kürzerer Vergangenheit, sind Missbrauchsfälle aufgedeckt worden, wie zb ; junger Mann, Anfang 20, der vom arbeiten überhaupt nichts hält. :— Danke………………………
    -…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall…. + noch ein Fall –
    Also von mir aus gibt es da auch noch mehr dieser Art von fällen, aber befor man über jemanden ohne Arbeit sagt, dass er diebstahl an den Arbeitenden Bevölkerungsteil begeht, obwohl die Anzahl der freien Arbeitsplätze geringer ist, als die der Arbeitslosen
    bzw. Arbeitssuchenden (ca.3Mio bzw. ca.2-6Mio), sollte man erst diese Nachfragen bewältigen.
    Des weiteren sollten alle hart körperlich arbeitenden Arbeiter, in etwa so wie ein 67 Jahre alter Arbeiter ( Kraft und Geschwindigkeit ) arbeiten um selber auch noch mit 75 Jahren arbeiten zu können (75 Jahre= Renteneintrittsalter in 20 Jahren=alternativlos).

  9. Revolution2012 schrieb am

    Was mir bei der ganzen Diskussion darüber, ob Basisdemokratie überhaupt möglich sei, aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es stimmt, dass dieses System zunächst „utopisch“ erscheint. Wie soll man Basisdemokratie machen, wenn sich „keiner“ für Politik interessiert. Die Antwort: Jeder in der jetzigen Demokratie ist aufgewachsen, ohne jemals in irgendwelche politischen Entscheidungsprozesse eingebunden worden zu sein. Man muss auch LERNEN, Entscheidungen zu treffen und verantwortlich mit seiner Stimme umzugehen. Wo bitteschön haben wir das jemals gelernt? Wo wurde uns das jemals angeboten und beigebracht? Vor diesem Hintergrund ist Basisdemokratie der Nachfolger (oder besser „Update“) unserer jetzigen Demokratie, wennauch schwierig umsetzbar aufgrund des starken Wiederstands der großen Etablierten und aufgrund des festgefahrenen Systems.

  10. Sebastian Hild schrieb am

    Hallo Piraten! Wie könnt Ihr gegen den ESM sein (Umverteilung zwischen Ländern bzw. zwischen Bürgern und Banken / Konzernen) aber gleichzeitig FÜR das BGE? Das ist auch Umverteilung, halt nur innerhalb Deutschlands.

    Wie hier schon gesagt wurde, Diebstahl ist und bleibt Diebstahl – egal, ob es einen scheinbar guten Grund gibt oder ob die Mehrheit es so will

  11. martin schrieb am

    Das bedingungsloses Grundeinkommen ist im Art. 1 Abs.1 GG bereits enthalten und wurde „nicht Wörtlich“ aber sinngemäß durch das BVerfG „1 BvL 1/09, 1 BvL 3/09, 1 BvL 4/09 vom 09.02.2010 “ bestätigt:
    “ 1. Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.
    .
    2. Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu. …“
    .
    – Pervers ist nur das der Staat / Exportweltmeister/die Lobby der Großkonzerne sich seiner Würde selbst entledigt, in dem er/die die Menschen (Kunden z.B. von VW) unter einem Existenzminimum hält und diese nach Strich und Faden pi-sackt; kriminalisiert; diskriminiert und sogar enteignet (ähnliche Stigmatisierungen und Repressalien siehe vor 1946 oder auch römische spät Dekadenz). Während anderen Menschen (Aktionäre; Vorstände; Versicherungen und Banken) entgegen der Gleichheit und vor allem —“ der Würde des Menschen im GG —“ bevorzugt behandelt und sogar gefördert werden.
    Die Würde des Menschen an einem Minimum zu bemessen steht weder der Regierung noch dem BVerfG zu, geschweige von einer ARGE, das Minimum ist verfassungswidrig und bereits vor der Vorenthaltung von soziokulturellen Rechten eine Folter! Es ist Diskriminierung!
    .
    Unterscheidung zwischen reine Hilfebedürftigkeit und Menschen die sich Jahrzehnte abgeschuftet hatten werden derzeit im SGB II separiert / ungleich behandelt und entwürdigt ! Art. 1 GG!
    .
    .
    Dort wo ca. 7 Mio. Arbeitslose sind —“ fehlen 7 Mio. Stellen!
    Sind es alleine die Maschinen oder auch die Lobby die gerne den Lohndruck mit Parteispenden etc. gestalten möchte?
    35 Std. Woche? —“ 30 Std. Woche? SPD ?CDU? Regierungsverantwortung?
    .
    Die Höhe von Hartz IV oder ein diskriminierungsfreies BGE ist nach wie vor strittig.
    Die Regierungen SPD/Grünen – CDU/FDP hatte das Hartz IV gegenüber der Sozialhilfe pö a pö gekürzt, auch bei den Inflationsraten/Preissteigungen:
    Ein Beleg der —“ offensichtlichen —“ Kürzungen bei Hartz IV ist in der (Zeitschrift) der Gewerkschaft „dpolg10-2004-1.pdf“ Seite 18 zu finden:
    „Hartz IV:
    Der Kraftakt … … bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV steht noch bevor. Geleistet werden muss er von den Kolleginnen und Kollegen, die direkt vor Ort in jedem Einzelfall mit der Aufgabe betraut sind, bei der Jobsuche zu helfen, die neuen Zumutbarkeitsregeln durchzuset-zen und die Zahlung von Arbeitslosengeld II zu prü-
    fen, das für viele Betroffene eine —“ geringere Höhe —“ haben wird als bisher oder entfällt. …
    … Niemand will ge-walttätige Übergriffe auf Mitar-beiter herbeireden. Sie sind aber nicht auszuschließen, wenn es zu Leistungskürzungen und -verweigerungen oder Arbeitsan-geboten kommt, die —“ unter dem bisherigen Niveau —“ liegen, aber neuerdings als zumutbar gelten. …
    … der Bundesagentur für Arbeit (VBBA) äußerte öffentlich seine große Sorge, es werde in den „Arbeitsämtern dampfen“, wenn ein Teil der betroffenen Men-schen erkennt, dass er —“ weniger oder keine Leistungen —“ mehr erhält. Der Bundesvorsitzende Waldemar Dombrowski mahnte bereits ein Sicherheitskonzept für die Beschäftigten an. Mit sol-chen Befürchtungen steht der dbb keineswegs allein da. …“ [ ! ]
    = Sehr viele Verantwortungsträger „Art. 1 GG“ wussten um Leistungskürzungen im Vorfeld ! Nur Frau von der Leyen (CDU) und der Rest der Regierungen kann dieses nicht nachvollziehen? Die —“ SPD —“ wird dieses wohl nicht zugeben wollen = Verrat am Wähler und am Volk.!
    „… Geplant ist ein Ausbau des öffentlichen Beschäftigungssektors mit Tätig-keiten, die mit Fug und Recht als „Billigjobs“ gelten können. …“ !
    .
    .
    @…. „Da man das BGE aber nicht unbedingt isoliert betrachten kann, vor allem was die Finanzierung angeht, …“
    Die Bestandteile des BGE setzen sich hauptsächlich aus Produkten der Binnenwirtschaft zusammen, gehen wir mal hier ganz einfach von einem Liter Milch zu einem Euro x 365 Euro (Warenkorb) aus:
    Der Liter Milch kommt von der Kuh umsonst, der Bauer div. Handwerker, Transporteure; die Milchwerke und die Verkäuferin verdienen; Unternehmensgewinne; nebst den aus dem Hartz IV zurückgezahlten Lohnsteuer Mehrwertsteuer GKV RV Zinsen u.s.w. die in dem einen Liter Milch x 365 Euro x 12 Monate x ca. 7 Mio. von der LeyenLobby/SPD Ausgesetzten ausmacht. Ca. 35 Mrd.
    .
    Man könnte auch (theoretisch) das Hartz IV entgegen „der Würde der Menschen“ ganz weg lassen, was ca. 30 – 40 Mrd. des (BIP) ausmacht und hier ca. 1 Mio. Arbeitsplätze kostet —“ oder —“ dieses auf z.B. 730 Euro erhöhen welches ca. 70 Mrd. Umsatz bringt nebst ca. 2 Mio. Jobs!
    Aber da wird doch auch was Importiert, werden einige sagen, aber beim Exportweltmeister wird auch mehr Exportiert, nebst Hartz IV VWs auch Daimler und die Gier der Deutschen Bank etc.
    .
    Und der Nachteil dieser 1 Euro-Job Politik der Lobby:
    Stress – Zeitdruck – Mobbing – etc. > Mäusekod im Müller Brot (Bayern) = Pleite !
    http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/region/nordrheinwestfalen/Landesregierung-nimmt-Grossbaeckereien-unter-die-Lupe;art5192,1563719
    .
    Gesundheit in NRW „Mängel in sauerländischer Großbäckerei
    Spitze des Eisbergs war eine Großbäckerei im Sauerland mit 130 Filialen und 1000 Beschäftigten, wo Kontrolleure lebende Mäuse, massiven Schimmelbefall und eingebackene Schaben fanden.“
    http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/Erhebliche-Hygienemaengel-in-Grossbaeckereien;art29862,1625585
    Ich kann für uns leider nicht soviel Brot kaufen …. aber verheizt werden die die durch Bil. – Bam.; Bunt & Glotze gegen andere aufgehetzt werden, obwohl Sie / die breite Mittelschicht daran mit verdienen, sich ein ggf. Vermögen anhäufen, und durch den Spardruck von Merkel; Kraft, Westerwelle etc. durch Mehrarbeit – körperliche & seelische Belastung fast doppelt verheizt werden, bevor die ggf. enteignet werden, da der Nächste es billiger macht.
    Rente mit 70? Man versucht ein Problem der Kosten (Diäten und Pensionen Vorstandsgehälter (Rüttgers CDU hatte 35 Nebenjobs) vor sich hin zu schieben. Wenn 2050 die Anzahl der Rentner und Pensionäre evtl. 50% der Bev. ausmacht, so wird auch mit Satelliten gesteuerten Traktoren, bei einer Arbeitslosigkeit von XX Millionen, geerntet, u.s.w. Hallo
    . . u.s.w.
    Billigteile von Billigjobs – Lohnsklaven – ständiges neu Anlernen (Montags-Autos —“ Montags-AKWs —“ Montags-Brötchen-Brote) ziehen sich durch fast alle Bereiche, die andere oder uns „unwürdig“ enteignen und sogar die Gesundheit oder den Tod durch die Lobby-Regierung in Kauf nehmen!
    Fr. Merkel, auch mit dem besten TÜV können Sie alle AKWs nicht in 3 Monaten prüfen lassen (2011), das wäre Augenwischerei und Volksverdummung! Selbst in einer normalen Herstellung von „D-Teilen“ (Dokumentenpflicht für Sicherheitsteile (AKWs; Airbus)) wird nur stichprobenartig geprüft und besonders interessant wird es unter Mobbing (besonders nette Vorgesetzte); Zeitdruck und Lohndruck etc.. Aber das ist —“ auch —“ ein Globales Problem des Lohndumping.
    .
    Am 13. Mai geht NRW Piraten wählen – Schluss mit der Lobby-Politik
    1. BGE Diskriminierungsfrei
    2. Lohnabstandsgebot 25% / Selbst ein Einverdiener muss für seine Fam. (4 Pers.) aufkommen müssen ohne sich vom Staat / den Behörden diskriminieren lassen zu müssen!
    3. 35 Std. Woche
    4. Abschaffung der Sklavenhändler zu Billiglöhnen. —“ Selbst wenn ein Winterkorn sich beim Skifahren 2 Arme bricht, so liegt er in der Scheiße, um seine Würde wieder herzustellen bedarf es am Tag 1/24 einer Kraft die seine saubere Würde schafft. D.h. max. Lohn /Gehaltsspreizung 1/24. Oder kann er die xx Millionen verzehren oder schrumpft nur der BIP neben der steigenden Gier.

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